Ehrenämter
Die Möglichkeit mit meinen Fotos auch etwas für den Tierschutz zu tun, finde ich großartig und so engagiere ich mich regelmäßig ehrenamtlich für den Tierschutz in meiner Region, egal ob Wild- oder Haustiere:
Robbenbetreuerin
Seit 2021 bin ich Mitglied der Robbenbetreuer beim Netzwerk für die Kegelrobben des BUND e.V. und durfte schon einige Kegelrobben und Seehunde an unseren Stränden auf Fischland-Darss-Zingst betreuen und vor Ort Aufklärungsarbeit direkt "am Tier" leisten. Das macht unheimlich Freude und ist für mich immer wieder ein tolles Erlebnis. Die größten Raubtiere Deutschlands in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu dürfen ist immer wieder ein Highlight. Die Fotos, die ich während einer Robbenwache mache, werden u.a. für Flyer und Präsentationen des BUND e.V. genutzt, aber auch in die Datenbank zur Fotoidentifikation hochgeladen, außerdem werden alle Sichtungsfotos und -eindrücke gesammelt (beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV) und wissenschaftlich beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund ausgewertet. So können wir noch mehr über diese tollen Tiere lernen. Aber auch direkt vor Ort tun wir etwas: Wir beurteilen auf Grund des ersten Eindrucks, ob das Tier gesund ist, oder ob wir eventuell einen Fachtierarzt dazu rufen müssen, außerdem schätzen wir grob das Alter der Tiere und geben all diese Informationen an die entsprechende Stelle weiter. Einen ausführlichen Bericht zu einer meiner Robbenwachen findest du hier.

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Fotos für Pfoten
Ein Netzwerk, dem ich mich erst 2024 angeschlossen habe, ist Fotos für Pfoten. Regelmäßig bin ich dafür in Pflegestellen für Tierschutzhunde um dort die Hunde zu portraitieren. Denn mit schönen Vermittlungsfotos sind die Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung deutlich höher. Diese Chance möchte ich den Hunden gerne geben und habe immer wieder Freude an diesen Fotoshootings. Anfragen für solche Termine stellt ihr bitte direkt über die Seite von Fotos für Pfoten. Dort bekommt ihr auch mehr Informationen über den Ablauf, die einzelnen Standorte in Deutschland und die Verbreitung der Fotos auf Social Media.

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Rehkitzrettung
Zur Rehkitzrettung kam ich durch einen befreundeten Jäger, der mich 2024 ganz spontan fragte, ob ich mal mitkommen und Fotos machen möchte. Zum Sonnenaufgang im Mai und Juni aufzustehen kostet echt Überwindung, aber es lohnt sich. Alleine im Jahr 2024 konnte ich bei acht Rehkitzen live bei der Rettung vor dem Mähdrescher dabei sein. Aber warum macht man das? Nun, Rehkitze haben noch keinen Fluchtinstinkt, da sie sich in der Regel auf ihre perfekte Tarnung verlassen können. Die hilft aber leider gegen Mähdrescher wenig und so passiert es immer wieder, dass Rehkitze bei der Mahd der Wiesen schwer verletzt oder gar getöten werden. Um das zu verhindern, werden die Kitze per Wärmebilddrohne aufgespürt, eingefangen, in Taschen an den Wiesenrand verfrachtet und nach der Mahd, wenn die Gefahr vorüber ist, wieder an Ort und Stelle frei gelassen. Du möchtest mehr über die Kitzrettung erfahren? Hier gehts zur Galerie mit Infos und Bildern

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Ich schaue nicht weg
Wenn ich während meiner Fototouren auf Tiere stoße, die durch uns oder unsere Hinterlassenschaften leiden, dann fotografiere ich sie und schaue nicht weg. Denn mit genau solchen Fotos kann man am meisten erreichen. Tierschutz fängt bei jedem Einzelnen an...und wenn es nur um so einfache Dinge geht, wie den Müll in Mülltonnen zu werfen und nicht in die Natur.
Aber: ich "beschwere" mich nicht nur. Zum Beispiel melde ich auch beringte Kraniche auf iCora, einer Seite des Kranichschutz Deutschland, damit die Zugrouten und eventuelle Veränderungen besser nachvollzogen werden können. Außerdem lässt sich durch die Beringung das Alter und das Geburtsland der Kraniche ablesen. So können Forschende und Kranichschützer die Daten auf der Seite auswerten (auch über sehr lange Zeiträume) und wichtige Aussagen zu den Vögeln und ihren Lebensweisen treffen.
