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Präsentation Sondermarken Emil Frey Classic Safenwil

Es gibt sie noch – Briefmarken. Wer kennt das nicht von früher, das Sammeln von Briefmarken. Sorgfältig wurden die Marken in der Küche mittels heissem Wasser vom Umschlag gelöst, getrocknet und geglättet. Das anschliessende Einsortieren und Tauschen war s…

Es gibt sie noch – Briefmarken. Wer kennt das nicht von früher, das Sammeln von Briefmarken. Sorgfältig wurden die Marken in der Küche mittels heissem Wasser vom Umschlag gelöst, getrocknet und geglättet. Das anschliessende Einsortieren und Tauschen war spannend und beschäftigte uns tagelang – wir hatten ja auch noch keine Handys. Die heutige Jugend dürfte sich kaum noch für Briefmarken interessieren, denn sie haben auch nicht mehr den Stellenwert im Zeitalter von Mail, SMS usw.

Aber eben, Briefmarken sind noch nicht ausgestorben, es gibt sie noch immer. Und 4 neue wurden heute, am 10. September 2015, im neuen Classic Center der Emil Frey AG in Safenwil rund 200 geladenenen Gästen präsentiert. Es sind für uns Oldtimer-Enthusiasten ganz besondere Briefmarken, denn darauf sind Autos abgebildet, die vor vielen Jahrzehnten in der Schweiz gebaut wurden. Damals, vor dem Zweiten Weltkrieg, gab es in der kleinen Schweiz noch eine richtige Autoindustrie. Rund 90 helvetische Hersteller gab es, heute sind alle längst verschwunden. Die später entstandenen Firmen wie Rinspeed, Albar, Sbarro, Caruna usw. produzierten nur noch Einzelstücke und Kleinstserien, die zwar auch ihren Reiz haben, aber in einem Vergleich mit dem alten traditionellen Autobau nicht mithalten können.

So wurden in der Evaluation des Themas denn auch nur Autohersteller aus der Frühzeit berücksichtigt. Ausgewählt wurden schliesslich die Marken Pic-Pic, Martini, Tribelhorn und Fischer. Ausser dem Fischer waren alle Autos in echt in der grosszügigen Eventhalle ausgestellt. Der Tribelhorn Typ Omnibus, genannt Mathilde, hat mit Baujahr 1912 schon einen Elektroantrieb, also eine absolut moderne Antriebsquelle. Vom äusserst seltenen Pic-Pic waren gleich 2 fast identische Fahrzeuge präsent. Ergänzt wurde die Ausstellung mit dem berühmten Rennwagen der Gebrüder Dufaux, der normalerweise im Verkehrshaus in Luzern zu bewundern ist. Der imposante Rennwagen hat einen mächtigen 8 Zylinder-Motor mit 12,7 Litern Hubraum. Schade, dass man den Sound nicht hören durfte. Gebaut wurden die beiden Wagen 1905 in Genf und anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Verkehrshauses war dieser Wagen ebenfalls auf einer Briefmarke abgebildet.

Zum Event geladen hat die Schweizerische Post, vertreten durch den Verwaltungsratspräsidenten Peter Hasler, das Verkehrshaus in Luzern, vertreten durch den Direktor Martin Bütikofer, die Emil Frey Classics AG, natürlich mit Walter Frey, dem Sohn des Firmengründers sowie dem Swiss Car Register, das vom Gründer Urs P. Ramseier repräsentiert wurde. Ebenfalls anwesend war Vito Noto, der rührige Tessiner, der die Marken grafisch gestaltet hat.

Dank des herrlichen Wetters reisten rund 40 Gäste mit ihren Oldtimern an, gut die Hälfte davon mit Schweizer Autos. Auch wir haben unsere beiden Caruna’s, den spider und den Peugeot 504 V6 Targa nach Safenwil mitgenommen. Die Schweizer Autos wurden vor dem Gebäude geparkt, in dem sich seit diesem Sommer das Archiv des Swiss Car Registers befindet.

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